Montag, 28. Januar 2008

Die einfachen Wahrheiten vom Himmel - Das Muster des Herrn

Heute haben wir die CES-Fireside mit Elder Tingey gesehen. Das war eine der besten Firesides, die ich je gesehen habe. Logisch, es ging um Heiraten, Kinder kriegen, ... Aber dieses Mal hat es mir gar nichts ausgemacht. Ich fand es ogar gut, endlich mal wirkliche Tipps zu bekommen, als immer nur zu hören: Heiratet endlich, so schwer ist es nicht.
Er meinte, durch dieses Muster können wir ewige Freude erfahren. Es ist wichtig zuzuhören und das Herz zu öffnen. Leider gibt es die Ansprache noch nicht online. Ich habe zwar mitgeschrieben, aber das ist nicht ganz vollständig. Aber ich versuche, die 10 einfachen Wahrheiten kurz wiederzugeben.

1. Gott hat diese Erde erschaffen, um sie zu benutzen. Wir sind hier, um hier zu arbeiten.
2. Mann ist nicht hier, um allein zu sein. Er bekam eine Hilfe - gleichgestellt.
3. Beide sollen Vater und Mutter verlassen und jeweils am Partner festhalten als Mann und Frau.
4. Entscheidungsfreiheit ist wichtig. Frag, was du ändern kannst am Äußeren, Verhalten, ...
5. Bereit sein, sich um eine Familie zu kümmern, hart zu arbeiten, ...
6. Kinder bekommen - in der Ehe, nicht vorher. Es aber nicht herauszögern, bis die schicke Wohnung und das große Gehalt da ist. Da anfangen, wo man gerade ist.
7. Nicht nur Kinder sondern auch Nachkommen bekommen. Nutze deinen Verstand, um dich zu sehen, wo du in 20 Jahren bist. Lass die Vision eine selbsterfüllende Prophezeiung werden.
8. Opfer sind nötig. Vergiß nicht, wer du bist.
9. Durch die Opfer kommen Segnungen. Glaubst du, dass es diese Segnungen für dich gibt?
10. Wenn ihr diese Wahrheiten lebt, werden die Segnungen des Tempels, der ewigen Familie, ... kommen. Sie sind für uns bereitet.

Wachst zusammen bis zur Perfektion. Habt Glauben und verbindet es mit Taten.

Wie soll man wissen, wer der Richtige ist? Ihr werdet es durch den Geist wissen.

Wie gesagt, ich liebe diese Ansprache. Zumal Elder Tingey einen ganz wichtigen Satz gesagt hat: Die Jungs sind dafür verantwortlich, Aktivitäten einzuleiten, die zu ewigen Familien führen können.

Sonntag, 27. Januar 2008

Seid standhaft und unverrückbar, immer reich an guten Werken

Das ist das Motto für die Jungen Damen und Männer in 2008. Wir werden Aktivitäten und Klassen zu diesem Thema machen. Vor 2 Wochen hab ich bei unsern JD das Thema und hab das Motto für dieses Jahr vorgestellt.

Es ist gar nicht so einfach, etwas zu "standhaft", "unverrückbar" und "gute Werke" zu finden. Es ist entweder gar keine Definition oder so gut wie nichts zu finden. Also hab ich mich mal auf die Suche gemacht.

standhaft - unbeugsam, aufrecht, beharrlich, charakterfest, durchhaltend, eisenfest, eisern, felsenfest, fest, hartnäckig, konsequent, mutig, persistent, rigoros, stark, fest stehend, knallhart, hart, krampfhaft, ausdauernd, unbeirrbar, unerschüttert

unverrückbar - dauerhaft, unveränderlich, von Bestand

gut - hervorragend, ausgezeichnet, einwandfrei, großartig, wunderbar, vortrefflich, exzellent, wundervoll, toll, prima, fundiert, grandios, vorzüglich, stabil, zufriedenstellend, fabelhaft, positiv, beachtlich, Exorbitant, aussergewoehnlich, super, hammer , erstklassig, über, reichlich, mehr als, würdevoll, gediegen, cool, edelmütig, großmütig, edel

Werk - Tat, Dienst

Diese Synonyme habe ich im Internet gefunden oder mit den JD gefunden. Ich denke, man kann zwei Sachen daraus erkennen:
1. Wir sollen dieses Jahr lernen, charakterfest,... und unveränderlich zu sein, in dem wir für andere da sind.
2. Erkennen, dass das, was wir bereits tun, etwas hervorragendes sein kann für jemand anderes. Auch wenn wir es vielleicht selber nicht so sehen. Für jemand anderes mag eine kleine Geste, das Leben verändern.

Also große Taten sind wichtig, aber ebenso zählen einfache Dinge wie ein Lächeln und ein Hallo. Wie fühlt ihr euch, wenn euch jemand fremdes grüßt? Also mich macht es total glücklich. Also lasst uns dieses JAhr aufmerksamer begehen und darauf achten, wie wir anderen dienen können.

Donnerstag, 19. Juli 2007

-2 x -2 = +4

Heute habe ich zum ersten Mal Mathe mit dem Evangelium erklärt. Ich habe nie nach dem WARUM (bei Mathe) gefragt. Das war für mich nicht interessant. Ich habe einfach die Aufgaben gemacht und dann gesehen, WAS es bewirkt hat.

Also es ging darum, warum minus mal minus gleich plus ist. Oder als Beispiel ausgedrückt:
-2 x -2 = +4

Lesen wir einmal Ether 12:27 und 37. Dort finden wir die Antwort.
27 und wenn Menschen zu mir kommen, so zeige ich ihnen ihre Schwäche. Ich gebe den Menschen Schwäche, damit sie demütig seien; und meine Gnade ist ausreichend für alle Menschen, die sich vor mir demütigen; denn wenn sie sich vor mir demütigen und Glauben an mich haben, dann werde ich Schwaches für sie stark werden lassen.
37 Und es begab sich: Der Herr sprach zu mir: Wenn sie keine Nächstenliebe haben, so macht es für dich nichts aus; du bist treu gewesen; darum werden deine Kleider rein gemacht werden. Und weil du deine Schwäche erkannt hast, wirst du stark gemacht werden, ja, so daß du dich an der Stätte niedersetzen kannst, die ich in den Wohnungen meines Vaters bereitet habe.

Gott hat uns Schwäche (-) gegeben. Und wenn wir uns vor ihm demütigen (-), also auf die Knie gehen, unsere Schwäche erkennen und daran arbeiten, sie zu überwinden, dann wandelt der Herr unsere Schwäche in eine Stärke (+).
Vers 37 sagt, du hast eine Schwäche (-) und erkennst sie (-) (da du an die Schwäche denkst, ist es auch negativ) und das wird zur Stärke.

Nochmal alle Formeln:
-2 x -2 = +4
Schwäche x Demut = Stärke
Schwäche x Erkentnis = Stärke


Da man die 2 Gleichungen gleichsetzen kann, kommt dabei das raus:
Demut = Erkenntnis


Man kann es auch noch anders erklären. Wenn du dich schlecht fühlst, bist du negativ. Sprichst du dann mit jemand anderes, der deine negativen Gefühle verstehen kann, weil er es entweder selber oder ähnliches erlebt hat, dann fühlst du dich danach gut, also positiv.
Fühlst du dich schlecht (negativ) und du sprichst mit jemandem, der dich gar nicht verstehen kann, also das Gegenteil von dir ist (positiv), dann fühlst du dich mindestens gnauso schlecht wie vorher, wenn nicht schlimmer. Und das läßt sich auch verdeutlichen.
-2 x +2 = -4

Also nicht nur das Ergebnis ist negativ, sondern es ist auch viel "größer" (=4) als am Anfang.

Sonntag, 15. Juli 2007

Das Abendmahl - Meine Ansprache

Betrachten wir erstmal den Ursprung vom Abendmahl. Wie hat Christus es eingeführt und warum? In Lukas 22:19,20 können wir lesen, wie Christus Brot und Wasser austeilte:
19 Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.
20 Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird!

Wir glauben, dass Brot und Wasser nur Leib und Blut Christi symbolisieren und diese nicht selber darstellen. Christus sagt ja selber, wir sollen es zu seinem Gedächtnis nehmen. Das erste Abendmahl war so wichtig, dass Jesus Christus selber das Brot brach und austeilte. Genau wie den Kelch. Wie können wir uns, während wir vom Abendmahl nehmen, an Christus erinnern? Keiner von uns hat Christus gesehen, wie können wir uns vorstellen, dass Christus bei uns ist?
Stellen wir uns die Situation noch einmal anders vor: Stellen wir uns vor, wir sind einer seiner Jünger oder sind in dem Raum anwesend und beobachten die Szene. Vor unseren Augen bricht Christus das Brot. Er reicht UNS das Brot und den Kelch und fordert uns auf, dies immer zu tun und dabei an ihn zu denken. Macht es das Abendmahl nicht zu etwas besonderem, wenn Christus selber uns Brot und Kelch reicht? Wie war es für die Jünger, als sie das nächste Mal das Abendmahl mit den Menschen teilten. Würden wir - nach dem Christus nicht mehr unter uns weilt - dann nicht immer an ihn zurückdenken, wie er uns das Abendmahl persönlich gab? Das macht das Abendmahl zu etwas Besonderem. Jesus Christus selber gibt uns jeden Sonntag von Brot und Wasser. Ich kann gar nicht anders, als dann an ihn zu denken.

... to be continued...


Ich werde hier noch meine Ansprache in einigen Punkten aufschreiben.

Ich habe heute Abend festgestellt, dass Elder Holland 1995 schon das gesagt hat, was ich heute auch sagte. Aber ich kannte die Ansprache gar nicht. This Do in Remembrance of Me von Elder Holland, Ensign November 1995.

Donnerstag, 12. Juli 2007

Das Abendmahl

So, ich wurde heute gebeten, diesenn Sonntag eine 10 minütige Ansprache über Das Abendmahl zu geben. Ich habe viele Ideen dazu. Viele Gedanken, die sowieso jeder kennt, aber auch ein paar persönliche. Hat jemand von euch Gedanken dazu oder Erfahrungen, die er hier teilen möchte? Mich würde interessieren, was das Abendmahl für euch bedeutet. Wie bereitet ihr euch vor? ... Ich freu mich auf eure Beiträge.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Be not afraid, only believe

Ende meiner Mission habe ich in einer alten Ausgabe der Church News eine Zusammenfassung einer Ansprache von Präsident Hinckley gefunden. Der Artikel stand am 5. April 2003 in den Church News, wobei eine CES-Fireside vom 9. September 2001 mit Präs. Hinckley zitiert wird. Ich liebe diese Zusammenfassung. Ich denke, ich habe diese Ansprache eine Woche später gesehen, da ich in der Zeit in Stuttgart wohnte und Firesides nicht ausließ. Seit Ende meiner Mission benutze ich dieses Zitat als Lesezeichen in meinem Buch Mormon und sehe es jeden Tag.
Be not afraid, only believe.
Believe in God our Eternal Father, He who is greatest of all, who stands ever ready to help us and who has the power to do so. Believe in Jesus Christ, the Savior and the REdeemer of mankind, the worker of miracles, the greatesr who ever walked the earth, the intercessor with our father. Believe in the power of the Holy Ghost to lead, to inspire, to comfort, to protect. Believe in the Prophet Joseph, as an instrument in the hands of the Almighty in ushering in this the dispensation of the fullness of times.
Believe in the sacred word of God, the Holy Bible, with its treasury of inspiration and sacred truth; in the Book of Mormon as a testimony of the living Christ. Believe in the Church as the organization which the God of Heaven established for the blessing of His sons and daughters of all generations of time.
Believe in yourselves as sons and daughters of God, men and women with unlimited potential to do good in the world. Believe in personal virtue. There is no substitute for it anywhere under the heavens. Believe in your power to discipline yourselves against the evils which could destroy you. Believe in one another as the greatest generation ever yet to live upon the earth.

Gerade wenn ich Probleme habe, kann ich einfach die Überschrift lesen und es gibt mir Kraft: Sei nicht ängstlich, glaube einfach! Dann weiß ich, dass ich diese Schwierigkeiten überwinden kann, wenn ich einfach daran glaube und mich nicht ängstige. Besonders der letzte Absatz ist für mich wichtig. "Glaubt an euch selber als Söhne und Töchter Gottes, Männer und Frauen mit unbegrenztem Potential, Gutes in dieser Welt zu tun."
Gerade in der letzten Zeit habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, an mich selber zu glauben. Dass ich plötzlich mit einigen Leuten über meine Probleme reden konnte, hat mir geholfen mich zu überwinden. Irgendwie ist meine Einstellung anderes. Früher hatte ich immer Angst, mit anderen Menschen zu sprechen. Ich hatte sogar Angst davor, "Hallo" zu sagen. Ich dachte, ich könnte verletzt werden. Die letzten Wochen haben mir soviel Selbstvertrauen gegeben. Ich kann sehen, wieviel Fortschritt ich gemacht habe. Es macht mich besonders glücklich, dass ich aus mich rausgehen kann und ich keine Angst davor habe, wie Menschen wohl reagieren. Und durch das selbstsichere Auftreten, reagieren alle ja auch so positiv. Ich bin in der Arbeit selber von mir überrascht. Ich gehe einfach zu Kunden und berate sie. Ich muss mir keine Gedanken machen, ob ich wirklich hingehen, was ich sagen soll. Und das macht das ganze so gut. Früher habe ich mich auch gerne abwimmeln lassen. Aber dieses Mal am Telefon nicht. Ich habe immer wieder klar meinen Standpunkt gesagt. Und der Typ am anderen Ende wollte immer wieder auflegen, aber ich wollte nicht. Ich überrasche mich selber immer wieder.

Lest das Zitat bitte noch einmal. Aber dieses Mal denkt daran, dass es am 9. September 2001 geschrieben wurde - 2 Tage vor dem 11. September und den Terroranschlägen in New York und Washington DC. Es ist, als ob Präsident Hickley warnt, dass jetzt alle vom Glauben abfallen. Im Fernsehen konnte man immer wieder sehen, dass Menschen auf Grund dieses Ereignisses zweifelten, ob es Gott wirklich gibt. Wenn es Gott gibt, wie kann er soetwas zulassen? Gerade weil er uns liebt, läßt er es zu, damit jeder Mensch seine Entscheidungsfreiheit nutzen kann. Gerade diese Situation macht es deutlich, wie wichtig es ist, sich nicht zu ängstigen, sondern einfach zu glauben.

Deins, meins, unsers

Es wird mal wieder Zeit für einen Geistigen Gedanken. Zum Teil hatte ich in den letzten Monaten ja in meinem anderen Blog auch kleine Geistige Gedanken geschrieben.

Ich habe gerade den Artikel über Döner Kebab in Utah geschrieben. Bei dem Zitat habe ich eine interessante Entdeckung gemacht. Das funktioniert leider nur auf Englisch. Der erste Buchstabe eines Wortes war durch meinen Kursor verdeckt. Also habe ich "our" gelesen. Eigentlich heißt es aber "yOUR". Was sagt uns das jetzt? "our" (unser) steckt in "your" (deinem) drin. Das hat mich daran erinnert, dass nicht wirklich irgendetwas mir selber gehört. Aber ganz besonders hat es mich an eine Ehe erinnert. Aus "mein" und "dein" wird "unser". Also alles was "mir" gehört, gehört auch meinem Ehemann (irgendwann mal). Deswegen ist es wohl auch so wichtig, frühzeitig zu lernen, zu teilen.

Etwas anders betrachtet, kann man auch sagen, alle Gaben, Talente..., die Gott mir gegeben hat, sind nicht einfach meins. Er hat sie mir gegeben, damit ich für andere da sein kann und Gutes für sie tue. So wird aus "meins" und "deins" ganz schnell "unsers". Unsere Talente, Fähigkeiten, ... haben wir bekommen, um sie zu entwickeln, um Fortschritt zu machen und sie auch anzuwenden, in dem wir das Leben anderer damit bereichern. Zum Glück haben wir alle andere Talente und Fähigkeiten und jeder kann so seinen Teil dazu beitragen.

Mittwoch, 28. Februar 2007

Vergebung, gepaart mit Liebe und Toleranz

Das Thema lässt mich einfach nicht los. Letztes Jahr am 26. Februar durfte ich in der FHV zum Thema "Vergebung" (Ansprache von Gordon B. Hinckley, GK Okt. 2005) eine Klasse machen. Nur wenige Stunden nachdem ich das Thema bekommen hatte, musste ich mich persönlich damit auseinandersetzen, da mich eine Person ziemlich verletzt hat. Naja und in der Woche habe ich gelernt, was Vergebung heißt.
Irgendwie bringt Vergebung, gepaart mit Liebe und Toleranz, Wunder zuwege, die sonst nicht geschehen könnten.
- Präs. Gordon B. Hinckley, GK Okt. 2005

Und dadurch hatte ich in der Woche gelernt, jemandem wirklich zu vergeben.

Und in den letzten 2 Wochen hatte ich mich ja auch damit auseinandergesetzt. Ich kann nur bestätigen, dass Vergebung mit Liebe und Toleranz Wunder bewirkt. Ich habe es seit gestern wieder erlebt. Es ist für mich immer noch unglaublich. Aber Dinge können geschehen, die wir nie mehr für möglich gehalten haben. Das ist ein unglaubliches Gefühl.

Ich hatte Ende letzten Jahres meiner Gemeinde Zeugnis gegeben, dass man jemandem vergeben kann, ohne eine Entschuldigung zu bekommen. Das ist das, was Christus uns ja auch lehrt. Wir sollen immer vergeben. Und wenn man dieses Wunder der Vergebung gespürt hat, merkt man auch, dass man alles andere vergessen konnte und keine Entschuldigung braucht. Mit der Liebe für die entsprechende Person ändert sich alles.
Matthäus 18: 21 Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? 22 Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.

Epheser 4:32 Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat.

Donnerstag, 22. Februar 2007

Vergebung und Bekehrung

Ich wollte letzte Woche ja über Bekehrung studieren. Aber mal was anderes finden. Ich denke, ich habe das getan. Auch wenn ich den Zusammenhang erst nicht so gesehen habe. Ich habe sehr viel über Vergebung nachgedacht und es üben dürfen. Es ist interessant, wie das Beziehungen ändern kann. Es ist immer unsere Aufgabe, zu vergeben. Selbst wenn wir "nichts" gemacht haben. Wir müssen auch anderen vergeben können, erst dann fühlen wir uns frei. Was hat das jetzt mit Bekehrung zu tun? Vergebung bringt uns nicht nur anderen näher, sondern auch Christus. Es hilft uns Christus ähnlicher zu werden. Wir bekehren uns, da wir an etwas glauben, was von großem Wert ist, wir kehren von unseren Einstellungen, Gedanken, Taten um und lassen von ihnen, wir geben Raum für etwas Gutes und probieren es aus und arbeiten immer weiter daran.

Ich habe meiner Freundin etwas dazu geschrieben, was ihr auch wissen könnt. Sie hatte eine Frage und das war meine Antwort. Daraufhin dachte ich, ich sollte diesen Eintrag hier schreiben, weil es etwas so wichtiges für mich ist.
what i have learned this weekend: i really need something in common and to change my attitude. i thought about how i can change (even it's not my fault). I felt i need to forgive. and i felt guilty cause i couldn't till now. what happend can't be changed. but i can forget. it's difficult, painful, takes a lot of courage. it helped me to talk about it with friends i found out have same problems. to think and talk made me change. i see everything in a different, happy way. no bad feelings. if you don't have bad feelings for a person (cause you aren't sad anymore) it can start to change. it helped me to see we have something in common now. we have something to talk about. where we can be excited and help each other. that makes it easier for me to talk to these persons, forget everything else cause i am excited to talk with them and it makes me happy.

Und dabei möchte ich unbedingt sagen, ich konnte das nicht alleine ändern. Ich konnte mit 2 Freunden darüber reden. Ich bin so dankbar für Freunde, weil ich gesehen habe, wie Freunde sich gegenseitig unterstützen können. Das setzt allerdings auch Vertrauen voraus.

Mittwoch, 14. Februar 2007

Immer in Bewegung bleiben

In meiner Mittagspause bin ich noch mal durch alles gegangen, was ich bisher über Bekehrung gelesen habe. Da wurde mir erst bewußt, wie sehr ich grad in dem Prozess der Bekehrung drin bin. Für mich ist es ein Lebenswandel, dass ich mich frei entscheide, den Willen Gottes zu tun. Ich wende mich Gott zu und werde ein Jünger Christi, indem ich ihm nachfolge. Ich erlebe eine Verwandlung meines alten "ichs" in ein neues. Und dabei muss ich ständig etwas tun: Ich muss in Bewegung bleiben. Hinwendung zu Gott heißt ja, dass ich aktiv etwas tue und nicht stehen bleibe. Ich gehe auf ihn zu. Ich kann selber dadurch sehen, dass sich meine Einstellung zum Leben ändert und ich so viel Freude dadurch spüre. Irgendwie geht alles leichter, weil ich ein Ziel habe, auf das ich zu gehen kann. Jedes Mal wenn ich ein kleines Ziel erreicht habe, gibt es mir Kraft für ein neues.

Ich hoffe, dass wir alle immer in Bewegung bleiben und uns jeden Tag dadurch neu bekehren können!